Die Heimkehr

Sie erkannte alles wieder. Und doch war es irgendwie anders geworden, fremd.

Damals war es ihre Heimat; es gehörte ihr. Nun war sie nur noch zu Besuch. Das, was damals zu ihrem Leben gehörte, war jetzt nur Objekt ihrer Erinnerung. Aber es war doch schön.

Sie ging scheinbar ziellos durch den Ort und fand überall etwas, was sie erinnerte. Und wenn es nur ein Baum war, der ihr damals riesengroß und mächtig erschienen war und jetzt nur noch ein ganz normaler Baum war, dessen Rinde sie sanft berührte, um all die Gefühle und Sehnsüchte hervorzukramen, die sie damals besessen hat. Ja, besessen, so kam es ihr jetzt jedenfalls vor.

Und da war ja auch das Café! Damals war es das einzige am Ort, und so manches Mal hatte sie dort mit ihren Freundinnen und Freunden viel Zeit verbracht, meistens vor einer einzigen Kola, für mehr reichte das Taschengeld nicht. Der Kellner mochte sie als Gäste deshalb nicht besonders, trugen sie doch so wenig zum Umsatz bei und blockierten dennoch einen Tisch.

Sie ging in das Café, das immer noch ziemlich schäbig wirkte, mit den Resopal-Tischen und den mit Kunststoffbezug gepolsterten Stühlen. Das waren doch noch die gleichen wie damals, oder?

Sie ließ sich an einem der Tische nieder. Sie war noch der einzige Gast. Schon damals ging das Café nicht besonders gut. Es bestand aus einem länglichen Raum mit insgesamt 12 Tischen, daran jeweils vier Stühle, die in zwei Reihen à sechs Tischen zu beiden Seiten des Raumes aufgestellt waren, dazwischen der Gang für die Gäste und die Bedienung, an der Kopfseite die Tür zur Toilette.

Nur der Kellner war nicht mehr der alte. Es war ein jüngerer Mann, etwa in ihrem Alter, der an ihren Tisch trat und sie fragte: „Bitte?“

Beinahe hätte sie geantwortet: „eine Kola“ aber dann besann sie sich doch und bestellte einen Kaffee.

Der Kellner kam mit den Kaffeekännchen zurück und stellte es nebst einer Zuckerdose und drei Plastikdöschen mit Sahne vor sie hin. „Bitte sehr!“ Er schaute ihr kurz in das Gesicht und schien noch etwas sagen zu wollen. Doch dann ging er wortlos zurück in einen Nebenraum, ließ die Tür aber etwas offen stehen.

Nach wenigen Minuten öffnete sich die Tür wieder und er trat in den Gastraum: „Entschuldigen Sie, Sie sind aber nicht von hier?!“ sagte er halb fragend.

„Ja und nein“, antwortete sie, „ich bin heute zu Besuch hier, habe aber mal hier gelebt.“

„Sie kommen mir nämlich bekannt vor.“ Er sagte es in entschuldigendem Ton.

Und dann stellte sich heraus, dass beide sich von damals kannten. Sie gehörten der selben Clique an. Sie erinnerte sich jetzt auch, dass der Cafébesitzers einen Sohn hatte, der in derselben Schulklasse war wie sie. Eduard hieß er; Eddie wurde er von ihnen damals genannt. Beide gingen deshalb nun zum vertrauten Du über und kamen in ein lebhaftes Gespräch über die gemeinsame Vergangenheit. Sie mochten damals so 13, 14 Jahre gewesen sein und viel gemeinsam unternommen, bis sie dann, um eine höhere Schule besuchen zu können, zu ihrer Tante in die Stadt gezogen war, so dass der Kontakt abriss. Jetzt waren sie doppelt so alt und hatten sich kaum wiedererkannt.

Sie fragt ihn nach den anderen. Von manchen wusste er noch; aber viele waren weggezogen und aus seinem Blickfeld geraten.

„Weißt du noch, dass ich damals richtig scharf auf dich war?“, fragte Eddie. Nein“, antwortete sie, „oder doch! Warst du das?“

„Was meinst du denn?“, entgegnete er.

„Ach, ist auch egal!“, wollte sie das Thema verlassen.

„Meinst du das damals im Keller?“, insistierte er.

Es begann ihr peinlich zu werden: „Vergessen wir es einfach.“

„Wieso, es war doch schön.“

„Ja“, musste sie zugeben.

Sie mochten damals 13 Jahre alt gewesen sein und ihr sexuelles Interesse war erwacht. Eddie hatte sie einmal mit in den Keller genommen, um ihr eine Kola zu spendieren, die sein Vater dort für das Café gelagert hatte. Und dann waren sie dort geblieben und hatten unbeholfene Zärtlichkeiten ausgetauscht, bis sie ihn mit der Frage verblüffte: „Zeigst du mir deinen?“ Er wurde damals puterrot, fing sich aber und parierte trotzig: „Nur auf Gegenseitigkeit. Du musst mich auch gucken lassen.“ Und dann taten sie es. Er holte seinen Pimmel aus der Hose und ließ ihn vor ihr baumeln. Sie schob ihren Rock hoch, zog ihre Unterhose aus und spreizte ihre Beine auseinander. Er ergriff seinen Schwanz, der bedrohlich anschwoll und presste ihn in seiner Faust. Mit seiner anderen Hand versuchte er, ihre zu erhaschen um sie an sein Glied zu ziehen. Aber sie entzog ihm ihre Hand und kleidete sich wieder an. Auch er steckte seinen Schwanz zurück, was wegen der Schwellung nicht so einfach war.

„Willst du ihn noch einmal sehen, so zum Vergleich?“ Er war über sich selbst überrascht, so viel Courage hätte er sich vorher gar nicht zugetraut.

„Du bist verrückt!“ Aber ihre Stimme klang nicht so, dass er sich dadurch gebremst gefühlt hätte. Er hatte die ganze Zeit gestanden und nahm nun an dem Tisch Platz. Er schob seinen Stuhl so, dass sie einen freien Blick hatte, aber neue Gäste, wenn sie denn jetzt das Café betreten würden, seinen Unterleib nicht sehen konnten.

Und dann tat er es tatsächlich! Er öffnete den Hosenschlitz und zog seinen Schwanz heraus.

„Und? Ist er größer geworden seit damals?“ fragte er sie mit triumphierender Stimme.

„Du bist wirklich verrückt“, stammelte sie. Aber sie schaute doch hin. Gefiel ihr offenbar, was sie da sah.

Jedenfalls wies sie ihn nicht zurück, als er jetzt seine rechte Hand unter ihren Rock schob und geradewegs zwischen ihren Oberschenkel Einlass in ihren Slip suchte, den er auch umgehend fand. Er schob das Stück Stoff  beiseite und ließ seinen Zeigefinger zwischen ihren Schamlippen auf und ab gleiten. Schließlich steckte er ihn in die feuchte Vagina hinein und ließ Mittelfinger und Ringfinger folgen. Seine drei Finger stieß er bis zum Anschlag in sie hinein, zog sie dann zurück, jedoch nur um sie erneut und noch heftiger in ihre Scheide zu stopfen. Diese Bewegungen wiederholte er, wobei  sein Atem sich deutlich beschleunigte. Mit der linken Hand griff er um ihr Handgelenk und lenkte ihre Hand an sein nun steifes Glied. Was ihm damals nicht gelang, das ließ sie nun bereitwillig geschehen. Mit festem Griff umfasste sie den Schaft seines Gliedes und massierte rhythmisch seinen Schwanz, indem sie, dem Rhythmus seiner Handbewegungen in ihr folgend, seine Vorhaut hin und her über die stark geschwollene Eichel zog. Mehrere Minuten setzten beide ihre Tätigkeit keuchend fort.

Sie verfluchte insgeheim das Ehepaar, das sich anschickte, das Café zu besuchen, und so den Abbruch des Kontaktes zwischen ihnen erzwang.

Eddie gelang es nur mit Mühe, seine Kleider  soweit zu ordnen, dass er sich erheben konnte, um die neuen Gäste zu bedienen. Nur sie wusste ja, wovon der kleine dunkle Fleck auf seiner schwarzen Hose herrührte. So weit konnte er vom Orgasmus nicht entfernt gewesen sein, da sie die ersten Tropfen aus seiner Röhre bereits hatte hervorquellen sehen.

Er winkte ab, als sie ihre Geldbörse zückte, um den Kaffee zu bezahlen.

„O.K.!“, sagte sie, „ich bleibe ja noch ein paar Tage, und da sehen wir uns ja noch.“

„Das will ich doch sehr hoffen“, lächelte er ihr mit vertraulichem Blick zu, den sie erwiderte. Diesmal würde sie die Sache zu einem guten Ende bringen und sich von ihm kräftig durchvögeln lassen. Nach diesem Vorgeschmack war sie sicher, dass er ihr mit seinem beachtlichen Glied, das sie vor einem halben Leben als Pimmel kennen gelernt hatte und das nun erwachsen geworden war, noch viel Freude machen konnte.

Beschwingt verließ sie das Café und draußen erschien es ihr, als war das nun doch wieder ihre Heimat. Mit fester Hand hatte sie von dem Ort wieder Besitz ergriffen und statt alten Erinnerungen nachzuhängen, freute sie sich nun auf einen hoffentlich guten Fick.

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